Im Kanton Basel-Stadt muss Solarenergie nicht teuer sein

vor 11 Monaten

Matthias Nabholz, der Leiter des Amts für Umwelt und Energie Basel-Stadt, hat uns verraten, wie Solarenergie in seinem Kanton subventioniert wird.

Im Kanton Basel-Stadt muss Solarenergie nicht teuer sein
Herr Nabholz, die Stadt Basel leistet einen finanziellen Beitrag an die Installation von thermischen Solaranlagen. Wie hoch ist dieser genau?
 
Es wird ein Grundbeitrag von 2'500 Franken ausbezahlt. Dazu kommt ein Leistungsbeitrag von 800 Franken pro Kilowatt Leistung. Eine thermische Solaranlage mit einer Leistung von 10 kW, was einer Kollektorfläche von etwa 8 m2 entspricht, wird demnach mit 10'500 Franken gefördert.
 
Welche Bedingungen muss ich als Hausbesitzer*in erfüllen, um diesen Beitrag beziehen zu können?
 
Sie müssen auf dem Online-Gesuchsportal ein Gesuch stellen. Dieses muss eingereicht werden, bevor Sie mit dem Bau beginnen. Mit dem Gesuch müssen Sie die Offerte der Installationsfirma einreichen. Nach Abschluss der Bauarbeiten können Sie die Fertigstellung auf demselben Portal melden und eine Kopie der Rechnung beilegen. Danach wird der Förderbeitrag ausbezahlt.
 
Wieso hat sich der Kanton Basel-Stadt dazu entschieden, diese Form der Zuwendung zu leisten?
 
Weil Solarthermie dabei hilft, fossile Brennstoffe zu reduzieren. Ausserdem lehnt sich das Förderprogramm an das «Harmonisierte Förderprogramm der Kantone» an, das von vielen Kantonen umgesetzt wird.
 
Wieso wird die Installation von Photovoltaik-Anlagen nicht vom Kanton gefördert?
 
Photovoltaik-Anlagen werden bereits vom Bund gefördert, weshalb wir diese nicht auch noch direkt fördern können. Im Kanton Basel-Stadt wird aber eine hohe Einspeisevergütung für den ins Netz eingespeisten Strom ausbezahlt. Das Zusammenspiel zwischen den Förderbeiträgen des Bundes und der hohen Einspeisevergütung des Kantons gewährleistet, dass PV-Anlagen im Kanton Basel-Stadt wirtschaftlich betrieben werden können.
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